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Alternative und schulmedizinische Therapien neben- statt gegeneinander

Nicht gegeneinander, sondern parallel sollten bei Krankheiten die schul- und alternativmedizinischen Therapierichtungen angewandt werden. So sieht Dr. med. Harald Dörhöfer, Facharzt für Innere Medizin / Akupunktur und Naturheilverfahren aus Frankfurt am Main die traditionelle und schulmedizinisch gesicherte Richtung "immer als Ergänzung und niemals als zwei feindliche Therapie- oder Diagnostikmethoden, die sich gegenüberstehen". Leider handeln kranke Menschen wie auch Mediziner meist noch immer nach dem Prinzip "entweder-oder".

Dennoch sollten Patienten gerade im Bereich der alternativen Verfahren Nutzen und Unbedenklichkeit einzelner Heilmethoden oder die als solche angepriesen werden, kritisch hinterfragen. Nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Geldbeutel zuliebe.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich an Fachgesellschaften wie zum Beispiel die für Akupunktur oder die Deutsche Homöopathische Gesellschaft wenden. Diese empfehlen ihre Mitglieder, also Ärzte mit Zusatzausbildung in anerkannten Gebieten der Naturheilkunde wie der Akupunktur, Homöopathie oder Pflanzenheilkunde.

Lesen Sie außerdem in der Neue Apotheken Illustrierte / Gesundheit vom 1. November 2003: Das Beste aus den Weltküchen; Jugend spezial: Hilfe gegen Akne; Serie Männergesundheit: Haarausfall; Ganzheitliche Medizin: Körper & Seele heilen

Bei Unterzucker schnell handeln!

Diabetiker wissen, dass die Behandlung mit einigen Tabletten oder mit Insulin die Gefahr birgt, dass der Blutzucker zu stark sinkt.

Wie betrunken können Menschen wirken, deren Blutzucker zu stark abgefallen ist, also per Definition unter 60 Milligramm pro Deziliter liegt. Zu Unrecht werden Betroffene dann verdächtigt, einen über den Durst getrunken zu haben. Fehlt Hilfe der Mitmenschen, droht ein Unterzucker-Schock, eine Bewusstlosigkeit.

So kann sich eine Unterzuckerung nach außen hin äußern:
- Schweißausbruch
- Zittern
- Gangunsicherheit
- Sprachstörungen
- Verlangsamtes Handeln
- Krämpfe
- Bewusstlosigkeit

Das spürt zudem der Betroffene:
- Heißhunger
- Euphorie oder Dysphorie
- Sehstörungen / Doppeltsehen

Diese Maßnahmen helfen:
- Bei Bewusstlosigkeit des Diabetikers sofort den Notarzt verständigen. Niemals versuchen, Getränke einzuflößen!

- Ist der Diabetiker ansprechbar und kann selbst schlucken, Kohlenhydrate geben, die schnell ins Blut gehen: zuckerhaltige Limonaden oder Fruchtsäfte (mindestens 259 ml), Traubenzucker (mindestens 5 Plättchen), Haushaltszucker.

Apothekerin Isabel Sievers, Fachredaktion Neue Apotheken Illustrierte.


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