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![]() GesundheitsinformationenFlucht in Gewalt- und Rachewelten verhindern"Es kann nicht ohne Auswirkung bleiben, wenn Kindern und Jugendlichen Gewalt ständig als coole Action oder Konfliktlösung vorgeführt wird." Das sagte Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einem Exklusivinterview mit der Neuen Apotheken Illustrierten in der aktuellen Ausgabe vom 1. Juli 2009. Zwar könnten die meisten Jugendlichen zwischen der virtuellen Gewalt auf dem Bildschirm und realer Gewalt auf dem Schulhof unterscheiden. "Allerdings müssen wir darauf achten, dass ihnen dieser Unterschied bewusst bleibt und sich Jugendliche auch in Krisensituationen nicht in virtuelle Gewalt- und Rachewelten flüchten und dort verlieren", betonte die Ministerin. "Wir müssen hellwach sein und Antennen für die Warnsignale entwickeln. Da sind wir alle gefordert." Doch auch vermeintlich harmlose Internetangebote, zum Beispiel soziale Netzwerke, können Gefahren bergen. "Das ist ein Problem, das vielen Internetnutzern gar nicht bewusst ist", erläuterte von der Leyen. "Ich bin sicher, kaum jemand würde sein Profil mit Fotos, Vorlieben und Abneigungen an das Schwarze Brett in der Schule hängen." Mancher wähne sich im Internet in einer trügerischen Privatsphäre und sei sich nicht bewusst, dass die ganze Welt zusehen könne. ![]() Die aktuelle Ausgabe gibts bei uns in der Apotheke Themenauswahl |
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