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![]() GesundheitsinformationenBei Grippeverdacht schnell reagieren"Wer in Zeiten einer Grippe-Welle plötzlich aus heiterem Himmel die typischen Symptome der "echten" Grippe wie hohes Fieber, bohrende Kopfschmerzen, schwere Muskel- und Gelenkschmerzen und einen trockenen Husten verspürt, sollte unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er sich mit Influenza-Viren infiziert hat", erklärte Dr. Otmar Carewicz, Praktischer Arzt aus Dossenheim. Innerhalb der ersten 48 Stunden nach Eintreten der Symptome lässt sich die Schwere der Grippe noch mit Medikamenten beeinflussen. Mit so genannten Neuraminidase-Hemmern nimmt die Grippe einen abgeschwächten Verlauf und das Risiko von Folgeerkrankungen wie Lungen- oder Herzmuskelentzündung sinkt. Nach wie vor gilt die Grippeimpfung, möglichst noch vor Beginn der Grippesaison, als wirksamste Prophylaxe gegen die gefährliche Infektionskrankheit. Besonders empfiehlt sich die Immunisierung für: - Personen ab 60 Jahren, - chronisch Kranke, - Menschen mit Stoffwechselkrankheiten und Immundefekten - Herzkranke, - Medizinisches Personal, Lehrer, Erzieher, Busfahrer, Supermarkt- sowie Flugpersonal Über die Ausbreitung der Grippewelle in den Bundesländern informiert von Oktober bis April ein Influenza-Frühwarnsystem, das täglich aktualisiert wird und das man auf www.Grippe-online.de oder als Faxabruf abrufen kann. (0190 608020020 [1 Seite 0,41 Cent/min.]) Tumor treibt den Zucker hoch Nicht nur die bekannten Ursachen für Typ-1- und Typ-2-Diabetes verursachen hohe Blutzuckerwerte, sondern auch weniger bekannte Erkrankungen. Wie Professor Dr. med. Hendrik Lehnert, Magdeburg, auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Bremen ausführte, zählen zu den Diabetes-Auslösern zum Beispiel Tumoren der Nebenniere, die dann autonom, also von der Bedarfsregelung des Körpers unabhängig, Kortisol, das körpereigene Kortison, bilden können. Sowohl in Form von Arzneimitteln als auch als vom Tumor hergestelltes Hormon nimmt Kortisol einen negativen Einfluss auf den Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Die Folge: Die Blutzuckerwerte steigen an. Lehnert schätzt die Zahl mit Nebennieren-Tumoren behafteter Menschen in Deutschland auf 800 000. Weiterhin nannte der Experte als Ursache für hohe Blutzuckerwerte neben anderem das so genannte polycystische Ovarialsyndrom, eine sehr häufige Erkrankung bei Frauen. Apothekerin Isabel Sievers, Fachredaktion Neue Apotheken Illustrierte. ![]() Die aktuelle Ausgabe gibts bei uns in der Apotheke Themenauswahl |
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