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Kleiner Körper, großer Nährstoffbedarf

Da sich Kinder rasant körperlich und geistig entwickeln, brauchen sie ständig eine gute Versorgung mit Vitaminen und Mineralien. Fünfmal am Tag Obst und Gemüse, wenig Fett und Zucker, viel Vollkornprodukte und reichlich trinken: So lauten zusammengefasst die derzeitigen Empfehlungen der Ernährungsexperten. Einige Vitamine und Mineralstoffe ergänzen sich in ihrer Wirkung. Beispielsweise arbeiten Vitamin D und Calcium Hand in Hand, damit die Knochen schön gleichmäßig wachsen. Vitamin D bildet der Körper bei Lichteinstrahlung auf die Haut selbst, und Milchprodukte liefern das Calcium, das darüber hinaus auch für Herz- und Muskeltätigkeit sowie die Blutgerinnung wichtig ist.

Für gesunde Zähne braucht der Körper neben Calcium auch Fluorid. Am Zahn wirkt es am besten, wenn fluoridierte Zahnpasta verwendet wird. Sollte die Fluoridzufuhr dennoch zu gering sein, können nach Rücksprache mit dem Kinderarzt entsprechende Tabletten gegeben werden.

Spürhunde gegen Krebs

Ideale Medikamente in der Krebsmedizin sollten so beschaffen sein, dass sie gezielt und wirksam Krebszellen angreifen, gesundes Gewebe hingegen unbeschadet lassen. Eine Chance, diesem Ideal nahe zu kommen, bieten Antikörper, "Spürhunde" des Immunsystems.

Antikörper sind Eiweiße, die sich im Körper an Eindringlinge und auch an Krebszellen hängen und damit deren Zerstörung durch das Immunsystem einleiten. Um mit diesen Spürhunden bösartige Tumore erkennen und vernichten zu können, hat man gentechnologisch hergestellte Antikörper gezielt auf spezielle Merkmale bestimmter Krebszellen abgerichtet. Ein Beispiel ist Trastuzumab, ein Antikörper, der bei einigen Patientinnen mit Brustkrebs wirksam ist. Große Erwartungen verbindet man auch mit Imatinib, den man gegen die chronische myeloische Leukämie einsetzt.

Andere Strategien zielen auf eine Verbesserung der herkömmlichen Chemotherapie ab, die verträglicher und zielgenauer werden soll. Ein weiterer Ansatz sind vorbeugende Impfungen, die sich beispielsweise gegen diejenigen Viren richten, die maßgeblich an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt sind.

Außerdem in der Ausgabe vom 1. August 2003: Heilen mit Schlamm und Wasser; Wichtige Leberwerte; Experten-Interview - Narkose im Alter; Magen & Darm - die Leber als Top-Manager; Poster: So halten Sie Ihre Venen fit


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