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Stillen schützt nicht vor Schwangerschaft

Wer kurz nach der Geburt eine erneute Schwangerschaft vermeiden möchte, sollte sich nicht auf den vermeintlichen Verhütungsschutz verlassen, den das Stillen bietet, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte / Gesundheit in ihrer Ausgabe vom 15. März 2003. Experten konnten zwar durchaus eine empfängnisverhütende Wirkung des Milchbildungshormons Prolaktin nachweisen, das beim Stillen verstärkt freigesetzt wird, allerdings reicht dieser Schutz bei weitem nicht aus. Bereits während einer 4-stündigen Stillpause sinkt der Prolaktinspiegel so weit ab, dass es zu einem Eisprung kommen kann.

Zur Verhütung in den Wochen nach der Geburt eignen sich Kondome, spermizide Gele oder Scheidenzäpfchen aus der Apotheke. Mit der Einnahme der "Pille" sollte frau bis mindestens acht Wochen nach der Geburt warten. Da das Hormon Östrogen in die Muttermilch übergeht, eignen sich in der Stillzeit nur solche Präparate, die so genannte Gestagene enthalten.

Hunderttausend Krebsfälle pro Jahr könnten vermieden werden

Mehr Gemüse, anderes Fett und helles statt dunkles Fleisch essen

Jährlich erkranken in Deutschland über 340 000 Menschen an Krebs. Rund 100 000 von ihnen könnten verschont bleiben. Anderes Fett für die täglichen Mahlzeiten, mehr Gemüse und statt Steak lieber Truthahn, so lauten die Empfehlungen, die die Neue Apotheken Illustrierte / Gesundheit für ihre aktuelle Ausgabe vom 15. März recherchiert hat.

Gemüse und Obst aus südlichen Ländern, das beim Wachstum viel der UV-Strahlung durch die Sonne ausgesetzt ist, verfügt zum eigenen Schutz über eine ganze Bandbreite von Stoffen gegen die so genannte oxidative Belastung. Darunter fassen Forscher all jene Schadstoffe zusammen, die man vielfach auch für die Krebsentstehung beim Menschen verantwortlich macht. Deshalb: fünf Portionen des bunten mediterranen Gemüses wie Paprika, Tomaten und Zucchini sowie Obst schützen erwiesenermaßen gegen die Entstehung von Krebs. Auch beim Fett gilt: Mehr pflanzliche Öle wie Oliven- oder Walnussöl verwenden! Rotes Fleisch sowie Wurst, vor allem geräucherte oder gepökelte Sorten, scheinen das Risiko insbesondere für Darmkrebs und möglicherweise auch für Brust- und Prostatakrebs zu erhöhen. Durch Grillen bei Temperaturen über 150 Grad Celsius entstehen zusätzliche risikoreiche Bratenstoffe. Übergewicht stellt einen ganz eigenen Risikofaktor für Krebs dar. Wissenschaftler vermuten die Ursache darin, dass der Körper von Übergewichtigen mehr Östrogen produziert. Die Neue Apotheken Illustrierte / Gesundheit hat diesem brisanten Thema ihre aktuelle Titelstory gewidmet und gibt dort zahlreiche Tipps und weiterführende Beratungsadressen.


Einzelheiten erfahren Sie in der Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit vom 15. März 2003. Außerdem in diesem Heft: Selen schützt Körperzellen; Potenz und Libido auch im Alter erhalten; Hauttests zur Fahndung nach Allergieauslösern.


Die aktuelle Ausgabe gibts bei uns in der Apotheke

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