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Ganzheitlich: Strategien gegen Stress

Burnout bedeutet "ausgebrannt" sein. Man fühlt sich kaputt und erschöpft, ist nicht mehr leistungsfähig, es kommen Ängste hinzu, man fühlt sich überfordert. Sollten Depressionen und Ängste hinzukommen, dann ist unbedingt sofort ein Arzt aufzusuchen. In diesem Gesundheitsbrief möchten wir Sie über das Burnout-Syndrom informieren und über Strategien gegen das ausgebrannt sein. Vielleicht kennen Sie auch jemanden, auf den diese Merkmale zutreffen, dann geben Sie ihm doch diesen Brief weiter.

Woher kommt die Erkrankung?
Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung. Häufig sind Menschen betroffen, die sehr viel geben, aber nur sehr wenig erhalten. Ursache ist immer eine Überlastung des vegetativen Nervensystems mit folgenden Erscheinungsbildern:
  1. Warnsymptome der Anfangsphase:
    Unruhe, Gefühl der Unentbehrlichkeit, Verleugnung eigener Bedürfnisse
  2. Reduziertes Engagement: Rückzug von der Arbeit oder vom sozialen Umfeld
  3. Emotionale Reaktionen: Gefühl der Hilflosigkeit, starke Stimmungsschwankungen
  4. Abbau geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit
  5. Rückzug aus dem sozialen Leben (Fernsehen dominiert)
  6. Psychosomatische Reaktionen:
    Muskelverspannungen, Schlafstörungen, reduzierte Immunabwehr
  7. Verzweiflung, Depressionen und andere psychische Erkrankungen

Chronische Müdigkeit gehört leider auch dazu. Man spricht dann von einem Chronic-Fatigue-Syndrom, also einem chronischen Müdigkeitssyndrom. Einher gehen Schlaf- und Appetitlosigkeit, schnell wechselnde Stimmungen, Anfälligkeit für Infekte.

Übrigens: auch Schwermetalle, Textilfarbstoffe, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Alkohol- und Nikotinmissbrauch können chronische Müdigkeit auslösen. Sie wissen, dass wir für Umweltanalysen intensiv geschult sind. Bitte fragen Sie uns danach.

Strategien gegen Burnout
  • Möglichst die Stressfaktoren ausschalten. Oft ist dies aber, gerade im familiären Bereich, schlecht möglich. Betroffene sollten deshalb mit der Familie oder den Kollegen reden und die Erschöpfungszustände schildern.
  • Entspannungsübungen wie Yoga, Tai Chi oder Bewegung helfen ungemein bei Abbau von Stress
  • Freiräume schaffen. Den 30minütigen Spaziergang fest in den Terminkalender eintragen und auch mal Zeit für sich bewusst einplanen. Völlig falsch ist es, erschöpft im Sessel zu liegen. Lieber aufraffen und an die frische Luft!
  • Stress führt im Körper unvermeidlich zu einer Übersäuerung. Wenn Sie öfter "sauer" sind, dann sprechen Sie uns bitte auch darauf an. Testen Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt bei uns!
  • Zincum valerianicum von Hevert ist ein bewährtes homöopathisches Mittel, das beruhigend und ausgleichend wirkt. Nervös bedingte Beschwerdebilder wie gesteigerte Reizbarkeit, Schlafstörungen, Unruhe können mit Zincum valerianicum gelindert werden. Darüber hinaus ist es geeignet die Stimmung aufzuhellen und die nervliche Belastbarkeit zu steigern.


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